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ROCKHARD MAGAZINE - Germany - Album: Existence

1. may 2011

Band DESDEMONIA 
Kategorie Album 
Heft RH #288 
Titel Existence 
Erscheinungsjahr 2011 
Note 7.5 

Eigenproduktion (48:03)
Wie viele halbwegs coole Metalbands aus dem Großherzogtum Luxemburg kennt ihr? Mir fallen da auf Anhieb gerade mal Pagan Lorn und ExInferis ein. DESDEMONIA sind dagegen nicht nur halbwegs, sondern richtig cool. Stilistisch gibt es auf „Existence“ einen Mix aus viel Death- und ein wenig Thrash Metal zu hören. Sicher erfindet der seit 1994 aktive Benelux-Vierer das Genre-Rad nicht neu, aber er lässt es frisch und unbekümmert in alle Richtungen rollen und dabei starre Genremuster einfach plattwalzen. Mal hämmert der Groove in stumpfer Bolt-Thrower-Manier, dann wird es mitreißend melodisch im Sinne von Hypocrisy oder auch Amon Amarth. Und auch die Genre-Pioniere Death lugen im für eine Eigenproduktion überraschend fett und differenziert hobelnden Sound immer wieder hervor.
Kontakt: www.desdemonia.net

NECKBREAKER.de Online Zine - Germany - Album: EXISTENCE

29. march 2011

Bewertung: 9 / 10 
Anzahl der: Songs: 10 Spielzeit: 48:03 Label: Morbid Records Veröffentlichungstermin: 06.11.2010
Das Großherzogtum ist nicht sonderlich bekannt für Outputs in der (Death-)Metal-Szene. Dieses dürfte sich mit der bereits 1994 gegründeten Formation DESDEMONIA und ihrer ersten Auskopplung "Existence" deutlich ändern. Gleich im Erstlingswerk gehen die Luxemburger in die vollen und fahren ein ordentliches Brett. Auch einige Anklänge an Thrash werden immer wieder hörbar, was vor allem dem Old-School-Fan freuendürfte, der zu den Klängen ordentlich abschädelt. 
Allerdings: wer erwartet, dass die vier Musiker auf eingetretenen bzw. ausgelatschten Pfaden trampeln, dürfte angenehm überrascht feststellen, dass er sich irrt.
Schon der Opener überzeugt mit einem eingängigen Riff, und der einsetzende Sänger kann nach Belieben seine Stimme von einem bedrohlichen Kreischen zu einem tiefen, grindcore-artig fauchenden Grunzen variieren, das auch unter den "berühnmteren Kollegen" seines Gleichen sucht. 
In der Fahrtrichtung geht das Quartett um Frontmann Tom Dosser deutlich in Richtung Göteborg, die melodischen Parts stehen im Einklang mit der typischen Härte. Die Band spielt tight und ohne eine Reminiszenz an die Langeweile, wie sie einen im Death Metal durchaus auch mal befallen kann. 
Durch die ganzen 10 Songs halten DESDEMONIA das Tempo aufrecht, und vor allem merkt man, dass die Drums nicht von einer Platine stammen, sondern aus neuronalen Netzen aus biologischem Anbau. In der Schnelligkeit der Anschläge kommt der Drummer in seinen besten Parts einem gewissen Herrn Mounier von CRYPTOPSY nahe, auch dieser setzt seine Künste zuweilen (Achtung: Unwort!) "songdienlich" ein, kann sich also zurücknehmen, was aber nicht zu Lasten der Gesamtgestaltung geht. 
Auch die Gitarren werden erstaunlich präzise und stimmig eingesetzt, die trotz der Melodie herrschende musikalische Brutalität - die sich durch das gesamte Album zieht, eine bestimmte Atmosphäre aufrecht erhält.
Insgesamt gesehen ist "Existence" eine Scheibe, die für ein Erstlingswerk erstaunlich reif ist, in Dauerrotation gehört werden kann und niemals langweilig wird. Der Metzger meines Vertrauens würde sagen: ein gut abgehangenes Stück Musik, von dem man sich wünscht, sie auch mal live zu erleben.

 

ETERNITY Music Zine - Germany - Album: EXISTENCE

9. january 2011

Desdemonia „Existence“ 6/6 - Kobe
Bewertung: 6/6 - Spielzeit: 48:03 Minuten - Songs: 10
Eine Scheibe gleich mit einer groovenden Death Metal Walze und reichlich Up-Tempo einzuleiten ist natürlich genau nach meinem Geschmack! Was sofort und unüberhörbar böllert, ist der klare fette Sound der einen an die Wand ballert! Schön tiefe Grunze abwechselnd mit aggressiven Krächzgesang werden gekonnt in das Gesamtwerk von walzenden Drums und Gitarren eingbaut. 15 Jahre wursteln die Luxemburger jetzt schon in den Wellen des Death Metal rum! Und ich Frage mich gerade: Wieso verdammt noch mal war mir die Band bis heute kein Begriff?!? Wenn die anderen Alben genauso drücken, ist es mir unverständlich warum kein Label schon längst seine gierigen Greifer nach den Jungs ausgestreckt hat. 
Dieses Death Metal Werk braucht sich nicht hinter Größen wie Bolt Thrower und Konsorten zu verstecken. Es ist sowohl aggressiv als auch „groovig“! DESDEMONIA verstehen es professionellen Death Metal in frischem Gewand zu verbreiten. Sowohl die Technik als auch die Atmosphäre sind fein Vomsten. Hut Ab! Absolut empfehlenswert für jeden Death Metal Fanatiker! Es ist die 6 Punkte auf alle Fälle wert. Macht Euch Euer eigenes Bild:
http://www.desdemonia.net/

LEGACY Magazine - Germany - Album: EXISTENCE

26. december 2010

Bei DESDEMONIA fliegt dir der Hut hoch! Wie schon auf den drei Vorgängern präsentieren sich die Luxemburger wieder ein Dreigespann aus Death, Trash und Black Metal, wobei der Death-Part eindeutig überwiegt. Das macht sich ganz besonders im Gesang bemerkbar, denn hier wird gegrunzt, was das Zeug halt. Des Öfteren kommen aber auch einige kehlige Passagen hinzu, die man gut und gerne in die schwarze Ecke einsortieren könnte. Wie das Kind nun heißt, ist aber auch egal, denn was dabei rauskommt, ist wichtig. Recht spritzig zeigt sich das Material dieses Vierers und es wird auch ein recht hohes Tempo vorgelegt. Im ersten Track “Symbiosis” sind sie verhältnismäßig melodisch und geben ein paar lockeren Gitarren-Riffs ein Zuhause. “Deep Down” beginnt dagegen viel heftiger mit schneidendem Riff-Gewitter und einem Bass, der tatsächlich auch mal rauszuhören ist. Das passiert auch noch an einigen weiteren Stellen. Daumen hoch! Mit “Silence” wollen sie uns wohl einen Bären aufbinden, denn da ist nichts mit Ruhe – im Gegenteil, denn auch hier machen sie locker weiter, als ob nichts gewesen ware. Etwas ruhiger geht aber auch, denn z.B. “Forever” ist da etwas verhaltener. 

Insgesamt eine echt tolle Scheibe, die auch von der Aufmachung und vor allem dem Sound her sehr professionell wirkt. Wird Zeit, dass die Burschen mal jemand unter Vertrag nimmt.

BURN YOUR EARS Magazine - Germany - Album: EXISTENCE

11. november 2010

Die Band gibt es seit 15 Jahren – und sie hat sich nicht verändert. Fabriziert wird lupenreiner Death Metal alter Schule – durchaus melodisch und mit Thrash-Metal-Einflüssen freilich.

Das Ergebnis dieser neuen Scheibe kann sich sehen lassen. Vor allem klingt sie sehr schwedisch. Das meint erfolgreiche neue Bands ebenso wie das Feeling der 90er. Auf jeden Fall grooven die Luxenburger von DESDEMONIA vor allem im mittleren Tempo fett, und das macht melodisch auch sehr viel Spaß, Double-Bass-Gebubbel und guter, tief-heiserer Gesang inklusive.

Super-erfreulich: Nach eher durchwachsenem Beginn wird die CD immer stärker und findet über das DISMEMBER-beeinflusste “Deep Down“, das variable "Silence“ bis hin zum Titelstück einen hymnischen Höhepunkt. Cooles Ding mit gutem Sound aus dem Hause Eigenproduktion. Gut gemacht!

Abbey Metal show / heavymetal.lu Reviews - Luxembourg - Album: EXISTENCE

1. may 2010

Band: Desdemonia
Album: Existence
Total Points : 8,3 / 10
10 songs: Symbiosis - Overload - Forever - Deep Down - Silence - Existence - Dare To Fail - My Enemy - Lay Down Your Crown - Angel
It took 9 years to create this album, Tom, Tom, Oliver and Marc produced an enormous piece of metal here, it was such a pleasure to listen to all those tracks, some pieces are faster, the other with a tiny more doomy sound, AND a song called My Enemy, which I have to say, is my favourite in the whole album, such songs as Existence, Symbiosis and more really kick ass too.
It's not a surprise at all, Desdemonia kicks ass again, this album proofs it well. 10 songs to make you bang whereever you wanna listen to this album. Obligatory to have this piece in your metal collection.....
Notes of Jury:
Master Of Puppets 9/10
Joe 8/10
Jim 7/10
Luca 8/10
Wutz 8/10
Chris 7/10
Beppo 9/10
Danny 9/10
Jessica 9/10
Fab 9/10
Total Points : 8,3 / 10

Black Hole Magazine -Brazil - Album: PARALYZED

1. april 2003

DESDEMONIA

Paralyzed

Self Released CD Rating: 10/10

Pump up the volume and feel your loudspeakers blowing down! This is an excellent Death Metal band from Luxembourg, formed in 1994 by Tom Michels (drums). The present line-up is completed by Marc Dosser (guitars/ backing vocals), Tom Dosser (bass/ lead vocals) and Oli Scheek (guitars). Having gigged with bands like Krisiun, Soilwork and Dying Fetus, these crazy guys show a vigorous and ultra-heavy Death, played with extreme determination and creativity.

Most of their songs are slower than the normal hyperspeed Death ones, but I’m sure that even the most angriest brutal freak will notice in this self-released album the true squeezing energy of the mentioned style. After the first or the second song you’ll be banging your head entirely taken by their amazingly catchy musicality.

The musicians are skilled and know how to give the band a proper sound. For an independent release, the artwork, the production and the sound quality are really cool, and the final result will not disappoint the most demanding listeners. It’s pretty difficult to point the best tracks, because they are all in the same level.

Besides these intense spanking tunes, there’s also a Death Metal version for a traditional Luxembourgian song (“Zu Arel Op Der Knippchen”) sung in their mother tongue. Personally, Desdemonia is one of the best and most creative bands in the current Death Metal scene. Hurry up and check out this nice surprise! Labels, please, they are looking for a deal and really deserve one. (CP) 10/10

Metal Sound - Belgium - Album: PARALYZED

19. february 2003

DESDEMONIA : " Paralyzed "
Il n'est à mon avis plus nécessaire de les présenter car les luxembourgeois de Desdemonia en sont quasiment à leur dixième année d'existence ! ! " Paralyzed " est donc loin d'être leur premier album et les années ont donné au groupe une grande expérience et beaucoup de maturité. Ceux qui ne les connaissent pas encore s'en rendront directement compte en écoutant leur dernière production :" Paralyzed ".
Le son est tout simplement nickel et le style est définitivement Thrash. Les neuf morceaux de ce CD contiennent des mélodies qui restent facilement en tête rendant la musique de Desdemonia très efficace. On y retrouve même " Z.A.O.D.K ", qui est en quelque sorte l'hymne du groupe car c'est une chanson chantée en luxembourgeois et présentant des consonances de musiques traditionnelles. Le groupe a eu l'occasion de faire ses preuves en partageant la scène avec de nombreux groupes internationaux tels que : DYING FETUS, KRISIUN, MAYHEM, DERANGED, SOILWORK,… Un avenir prometteur se distingue à l'horizon…
Tracklist : 1.Intangible
2. Take your time
3. Behind
4. Spare me
5. No retreat
6. Paralyzed
7. Nosferatu
8. Taken
9. Z.A.O.D.K
8.5/10
Par Lord Streel

ALUZINE Magazine - Mexico - Album: PARALYZED

1. january 2003

The first thing that I was come to mind when this CD listens it was: Impressive!! as the title of the CD "Paralyzed" you will be s paralyzed when listening this, 9 tracks of Death Metal with very technical elements and without lack  an influence Thrash, toward time that a  band Death, didn't please me so much, quick parts, at half time, guttural and sharp voices (Black) adorned with cool riffs and in occasions acoustic guitars, they try to create its own sound mixing elements of the Swedish school with the aggressiveness of the American Death, the result is totally positive, to be produced by the same band, it is not but that to congratulate them, its sound is impeccable (almost perfect) the same as its presentation (although the cover is horrible) but that is it, its music has quality and variety, it is not of the wave trend that attack us day with day, obtain it where you see it, kills for it!!!

NEBELMOND Magazine - Germany - Album: PARALYZED

1. january 2003

DESDEMONIA: Infinity´s Regard Wertung: 7/8

(Demotape / 9 Tracks / ca. 50 Min. / Eigenproduktion, 1997)

(MC / CD) DESDEMONIA, welche seit 1994 herumlärmen, sind mit Sicherheit die wichtigste und auch bekannteste Death Metal Band aus Luxemburg. Dies hier ist ihr erstes und einziges Demo und hat sich bisher ca. 400 Mal verkauft. Ich habe die Band damals 1997 zum ersten Mal gesehen, und war echt begeistert. Das Demo wurde natürlich sofort gekauft (übrigens mein erstes Demo!!) und ist seitdem unzählige Male durch mein Tapedeck gejagt worden. Schon ganz ausgeleiert ist das gute Stück.

Damals war noch der alte Sänger Stefano dabei, der kurz nach dem Release der Debut-CD ersetzt wurde. Aber soweit sind wir noch nicht, haha... DESDEMONIA zelebrieren Death Metal der dunklen Art, mit Hang zu echten Killerriffs! Das Tempo bewegt sich zwischen schleppend und blastend, normalerweise jedoch in Midtempo-Gefilden. Der Gesang ist sehr, sehr gut, normalerweise ziemlich tief gegrowt, ab und zu aber auch verdammt heftige Eruptionen in fieses Schwarz Metall Gekreische, ohne jedoch zu einer Donald Duck Parodie zu verkommen. Solos gibts auch so einige zu vernehmen, sie befinden sich genau an den richtigen Stellen, wirken nie aufgesetzt und bereichern das Demo durchaus. Der Sound ist ein gutes Stück räudiger und somit auch heftiger als auf dem Debut und gefällt mir besser, er killt einfach gnadenlos. Wie ein dunkler Schleier legt sich eine finstere Atmosphäre über das gesamte Songmaterial, etwas was man z.B. bei den meisten US-Death Bands nicht findet. Deswegen bevorzuge ich wohl auch den europäischen Stil. Von den neun Tracks sind mindestens fünf Stück absolute Nackenbrecher!! Hört euch nur mal ,,My Lord’’, ,,Horizon’’, ,,The Gate’’(!) oder das Hammerteil ,,Nosferatu’’ an! Heavy dark Death Metal at its best!

Mit Sicherheit eines der besten Death Metal Demos die ich kenne! (Tom)

NEBELMOND Magazine - Germany - INTERVIEW

1. january 2003

Jeder, der auch nur ein klein wenig was mit Metal am Hut hat, und aus Luxemburg stammt, wird was mit dem Namen DESDEMONIA anfangen können. Auch im Ausland sind schon einige Leute auf das Flagschiff der lux. Death Metal Szene aufmerksam geworden. Aber damit finden wir uns nicht ab, sodass es klar war, die Jungs etwas genauer vorzustellen. Gitarrist Marc stand Rede und Antwort. 

Hallo Marc! Was gibt es denn so Aktuelles von DESDEMONIA zu berichten? Es wird von einer EP gemunkelt... bin ich da richtig informiert? Wenn ja, was kannst Du uns jetzt schon verraten?

Seit diesem Sommer (2003 - Tom) haben wir uns hauptsächlich aufs Schreiben neuer Songs konzentriert. Eine Menge Ideen sind dabei heraus gekommen und der eine und andere komplette Song steht bereits. Nebenbei spielen wir jetzt seit September wieder einige Gigs in Luxemburg und Belgien wo wir dem Publikum bereits zwei neue Songs vorgestellt haben. Fest steht noch nichts, doch eine nächste CD wird sicherlich in Angriff genommen. Wenn alles zeitlich hinhaut, müsste das im Sommer 2004 stattfinden. Bis dahin feilen wir an neuen Songs. Boah, die ,,Paralysed’’ CD ist ja wirklich ein echter Knaller geworden. Ich muss zugeben, dass ich nicht an so eine starke Entwicklung Eurerseits geglaubt hätte. Wie wollt Ihr das bitte überbieten?

Vielen Dank für das Kompliment. Für uns als Musiker ist es halt die beste Aufnahme, die wir zu dem Zeitpunkt hinbekommen haben. Unsere Philosophie war und ist immer die Musik die wir mögen zu schreiben und dann aber auch diese in einem produktionstechnischen guten Gewand auf einen Silberling zu bringen. Natürlich haben wir uns seit der Aufnahme von „Paralyzed“ musikalisch und in Punkto Produktion weiterentwickelt. Bei den nächsten Aufnahmen werden wir also versuchen dieses in unseren kreativen Prozess einzubringen. Davor erschien ja die CD ,,Same’’. Welche Erinnerungen hast Du an sie? Bist Du mit dem Sound zufrieden?

Es war zu dem Zeitpunkt richtig diese CD heraus zu bringen. „SAME“ hat uns sehr viel gebracht, da sie uns ermöglicht hat unseren Namen im Ausland bekannt zu machen und uns viele neue Fans gebracht hat. Klar könnte der Sound besser sein. Trotzdem hatten wir damals nicht so viel Erfahrung und zur damaligen Zeit war die Aufnahmetechnik noch nicht so ausgereift wie heute. Alle Lieder wurden damals in einem kleinen Studio in Mettendorf (Deutschland) bei AUDIMANIA Records auf einer analogen Bandmaschine aufgezeichnet. Es war schon viel Arbeit und Stress und auch ein gewisser Druck dabei, doch es war für die ganze Band eine gute Erfahrung, die uns sehr weiter gebracht hat. So haben wir viel gelernt und konnten aufgrund dieser Erfahrung viele Fehler bei den Aufnahmen zu „PARALYZED“ bereits im Vorfeld vermeiden. Und natürlich das ,,Infinity´s Regard’’ Demo. Jenes gefällt mit irgendwie besser als ,,Same’’. Der Sound ist zwar noch lange nicht so professionell, hat aber echte Atmosphäre! Überhaupt finde ich dass dieses Tape echt dunkel und heftig ausgefallen ist. Dein Kommentar bitte. Und was bitte stellte das Cover nur dar? Es sieht ein bisschen aus wie eine eitrige, angeschwollene Entzündung oder vielleicht wie eine Schnecke, die einen Baumstamm hinabrutscht, haha... wie weit liege ich neben der Spur?

,,Infinity´s Regard’’ wurde 1997 in unserem Proberaum mit der Hilfe von Alain GONIVA, der heute beim Film arbeitet, produziert. Wir hatten damals nur begrenztes Material zu Verfügung und arbeiteten eigentlich ohne Spuren. Es wurde nur einmal von DAT auf DAT überspielt um die Vocals, akustische und Lead Gitarren hinzu zu fügen. So sind eigentlich alle Basis-Track zu viert live eingespielt worden, was meiner Meinung nach dem Tape diese spontane und dunkele Atmosphäre verleiht. Genau dieses Feeling haben wir versucht bei „Paralyzed“ auch wieder hin zu bekommen, wo wir auch die Basis-Tracks zusammen eingespielt haben. Was das Cover von dem Tape betrifft liegst du eigentlich sehr weit daneben. Das war aber auch das geile daran, dass sich jeder diese Frage gestellt hat. Ha,Ha!! Aber ich werde das Geheimnis lüften: Es ist ganz einfach ein Foto von einem Geysir in Island (das hätte ich nun wirklich nicht erwartet... - Tom), der kurz vor dem Ausbruch ist. Eigentlich mögen wir solche Cover, wo Leute sich die Frage stellen: Was soll das sein? Eure bisherigen Veröffentlichungen waren alle Eigenproduktionen. Wird es dabei bleiben? Eigentlich fahrt Ihr ja ganz gut damit, oder? Was wird geschehen, falls eines Tages mal ein wirklich großes Label anklopft?

Wir werden auch weiterhin in Eigenproduktionen arbeiten, da man so das machen kann, was man will. Wir als Band können aufgrund unserer langjährigen Erfahrung genau so viel wenn nicht sogar mehr leisten als wie einige Labels. Wir arbeiten jedoch mit einer ganzen Anzahl Vertrieben zusammen, so dass wir unsere CDs praktisch überall auf der Welt an den Mann oder die Frau bringen können. 

Habt Ihr eigentlich noch Kontakt zum alten Sänger Stefano? Lief die Trennung damals freundschaftlich ab? Ich hoffe hier kein Tabuthema angesprochen zu haben... Magst Du seine neue Band (die ja glaube ich EX INFERIS heißt)? Ich finde die recht cool auch wenn Hardcore nicht unbedingt so mein Ding ist.

Damals war das schon komisch ein Bandmitglied zu verlieren. Aber in einer Band muss jeder seinen Teil leisten, was damals eben nicht der Fall war. Trotzdem hat uns das als Band nur gestärkt und wir haben 3 Wochen danach mit Tom am Gesang bereits wieder ein Konzert gespielt. Für den kreativen Part änderte es nicht viel, da die Haupt-Songwriter noch immer in der Band waren. Ich kenne auch EX INFERIS, ein entfernter Verwandter spielt dort Gitarre. Gefällt mir sehr gut. So weit ich weiß hat aber bei denen auch bereits ein Sängerwechsel aus ähnlichen Gründen statt gefunden. Aber da musst du die fragen.

Nun ist es ja so dass der eben erwähnte Tom Dein Bruder ist. Und als Du die Band damals gestartet hatte, war er anfangs noch nicht mit dabei. Wieso das? Wie ist es denn so, mit seinem Bruder in ein und derselben Band zu spielen?

Die Band haben Tom Michels und ich 1994 gegründet. Wir suchten noch unseren Sound. Mein Bruder Tom spielte zwar schon Bassgitarre zu der Zeit, aber wir hätten uns damals nie vorstellen können, zusammen in einer Band zu spielen. Nach einem Jahr unerfolgreicher Bassistensuche kam er doch dann einmal zu einer Probe vorbei und … blieb. J Heute könnte ich mir keinen anderen Bassisten vorstellen. Das Beste dabei ist, dass man sich mit seinem Bruder zanken und streiten kann wie man will, nach 10 Minuten die Welt dann aber auch wieder in Ordnung ist. (Na ja, es kann manchmal anstrengend für die beiden anderen Mitglieder sein, Ha, Ha!)

Ihr gehört mit Sicherheit zum den aktivsten Metalbands Luxemburgs, was Liveauftritte betrifft. Euer erster Gig fand gleich vor 500 Leuten statt! Was war das damals für ein Gefühl?

An den Gig haben wir Super-Erinnerungen. Klar waren wir aufgeregt, denn wir wussten nicht, was uns erwarten würde. Wir hatten halt ein paar Songs und hatten dank PAGAN LORN (Ehemalige sehr gute luxemburgische Goth/Doom/Death Band – Tom) das Glück diese vor einem großen Publikum vor zu stellen. Die Stimmung im Publikum war super, aber speziell. Wir haben das Ganze noch auf Video und es ist schon erstaunlich zu sehen, wie wir uns seitdem weiter entwickelt haben. Vielleicht werden wir das einmal veröffentlichen. Dieses Konzert im ´Atelier´ in 96 machte den Namen DESDEMONIA in der Luxemburger Szene bekannt und ermöglichte uns weitere Auftritte und die Aufnahme zum ersten Tape. Irgendwie war es der Start eines Zuges, der bis heute rollt.

Das erste Mal, dass ich Euch gesehen hatte, war in der ´Larei´ in Vianden, irgendwann so 1996 oder 97. Das war so ziemlich das erste Mal, dass ich ne Death Metal Band live erlebt hatte. Sehr einprägsam, kann ich nur sagen!!! Welche Erinnerungen hegst Du an jenes Konzert?

Habe das Konzert auch noch in guter Erinnerung. Irgendwo liegt auch noch eine DAT-Aufnahme rum. Ich hatte noch nie einen besseren Sound auf der Bühne als an jenem Tag. Schade war nur, dass wir so früh gespielt haben und dass es noch hell war. Doch die Leute, die anwesend waren, machten mächtig Stimmung. Die Atmosphäre im Backstage mit den anderen Bands war sehr gut und ich kann mich noch erinnern, dass der Bassist von OOMPH unbedingt meinem Bruder sein altes KREATOR T-Shirt abkaufen wollte. Er hat es aber nicht bekommen! Ha,Ha!

Sehr lustig war ja wohl der Auftritt in diesem ultrakleinen Lokal in Luxemburg Stadt, gleich neben dem Krankenhaus. Natürlich kam es wie es kommen musste, der Gig wurde nach nur 2 Songs vom der Polizei abgebrochen. Gerade dort ein Konzert zu veranstalten, war ja wohl nicht gerade sehr schlau, denkst du nicht?

Na ja, organisiert haben wir das Konzert nicht. Es war das erste Konzert von BURHUC (Metal-Organisation) und sie hatten uns gefragt für diesen Gig. Natürlich stimmten wir zu um ihnen zu helfen. Wir hatten aber schon im Vorfeld so eine Ahnung, dass das was passiert ist, eintreten würde. Ein großes Problem war auch, dass es einige Verspätung im Zeitplan gab. Trotzdem ist es eine weitere interessante Anekdote in der Geschichte der Band. War schon witzig mit der Gitarre vor einem uniformierten Polizisten zu rocken. (Haha, genauso ist es gewesen! – Tom)

Welcher war denn so der bisher beste Auftritt?

Da gibt es viele. Natürlich waren beide Konzerte im Vorprogramm von APOCALYPTICA aufregend, da es ein großes Publikum war. Trotzdem sagt die Größe eines Konzertes nichts über unsere persönlichen Eindrücke aus. In Belgien haben wir auch geile Konzerte gespielt, wo man sich einfach durch die wahnsinnige Energie des Publikums gehen lässt. Ich denke da an verschiedene Gigs in Arlon, aber auch in Flandern. Kann mich aber auch noch an ein geiles Konzert in Leiwen in Deutschland erinnern kurz nach der Veröffentlichung von ,,Same’’.

Wie werdet Ihr denn im Allgemeinen so im Ausland aufgenommen, also was Live spielen betrifft. Vor allem in Belgien scheint Ihr ja recht beliebt zu sein.

Das stimmt, dass wir in ganz Belgien schon eine Menge Fans haben. Live-Auftritte ist für uns sowieso das Größte. Vom Publikum kommt die ganze Energie, die wir brauchen um unsere Songs zu schreiben und zu performen. Dort werden wir immer sehr gastfreundlich aufgenommen und für Konzerte eingeladen. Im Allgemeinen ist man im Ausland eine neutralere Band. Oft kennt das Publikum unsere Musik noch nicht und man muss es innerhalb einer Stunde mitreißen und überzeugen. Bis jetzt ist das immer gut abgelaufen und wir viele andere fette Bands und Leute kennen gelernt, was sicherlich für die ganze Band eine Bereicherung ist.

Aus welchen weit entfernten Ländern hast Du denn schon Reaktionen auf eure Alben bekommen?

Die Reaktionen auf unser Album kommen fast aus der ganzen Welt. Unsere CDs sind an vielen Orten verfügbar. Dieses läuft hauptsächlich über Underground-Distros. Und dann gibt es natürlich die Magazine und Fanzines, die Reviews schreiben. Ich kann da Länder nennen wie Russland, Polen, Ukraine, Indonesien, Japan, Brasilien, USA, Peru, Mexiko, Italien, Portugal und viele mehr.

Lass uns ein bisschen über Luxemburg und seine Szene reden. Ist Luxemburg das Land wo Du alt werden willst? Anders gesagt, bist Du glücklich darüber in Lux. zu wohnen oder hast Du irgendwann mal vor auszuwandern? Wenn ja, wieso und wohin?

Im Moment lebe ich sowieso zur Hälfte in Straßburg wegen meinen Studien. Bin aber eigentlich schon sehr gerne in Luxemburg, da es meine Heimat ist und dort viele meiner Kumpels leben. Finde es auch irgendwie blöd, wenn andere Luxemburger sagen alles wäre schlecht in unserem Land, obwohl sie selbst noch nie woanders waren und das überhaupt nicht einschätzen können (Genau!!! Viele wissen gar nicht wie gut es uns geht! – Tom). Könnte mir aber vorstellen mein Leben teilweise woanders zu verbringen, würde aber nie ganz den Luxemburg den Rücken kehren.

Hast Du nicht auch manchmal das Gefühl, dass Luxemburg nicht mehr als ein größeres Dorf ist, wo jeder jeden kennt (auch auf die Metalszene bezogen)? Ehrlich gesagt nervt mich das ab und zu, alles ist so kleinkariert...

Unsere Erfahrungen in der Underground-Szene im Ausland haben gezeigt, dass das nicht nur in Luxemburg so ist. Deutschland und Frankreich sind in großen Teilen auch sehr regional geprägt und gar nicht so verschieden zu Luxemburg. Dies stimmt auch für Großstädte. Ich denke also, dass Luxemburger Luxemburg oft viel kleinkarierter sehen, als es wirklich ist. Anderenorts ist es manchmal noch schlimmer. Natürlich gibt es vieles was in der gesamten Luxemburger Musik-Szene zu verbessern gäbe, trotzdem sollte wir aber auch das sehen was wir haben und nutzen können. Ich denke, dass jede Band daraus selbst etwas machen muss. 

Einige einheimische Bands, wie z.B. VINDSVAL oder BLACK CANDLE, benutzen teilweise luxemburgische Songtexte. Käme das für DESDEMONIA auch in Frage oder war ,,Zu Arel op der Knippchen’’ eine einmalige Ausnahme? Ich finde solche Aktionen geben der Band, auch im Hinblick auf die internationale Konkurrenz, eine eigene Identität, allerdings weiß ich nicht ob Death Metal und lux. Texte gut zusammen passen... bei Black Metal haut das schon eher hin.

,,Zu Arel op der Knippchen’’ war eigentlich ein spontanes Projekt, da man uns um einen Beitrag zu einem Sampler mit luxemburgischen Traditionslieder gebeten hatte. Wir hatten noch nie Angst vor neuen Ideen und suchten uns dieses Lied heraus. Das Ganze stand nach 2 Proben und ab ging es ins Studio. Ich finde, dass man bei diesem Lied hört, dass Death Metal und lux. Texte zusammen passen können. Ob wir aber selbst einmal lux. Texte schreiben werden kann ich nicht sagen. Bis jetzt haben wir das Bedürfnis noch nicht gehabt. Aber wer weiß?

Dein Eindruck von unserer Metalszene. Kleiner, aber desto umso familiärer?

Ich finde unsere Metalszene schon recht gut. Es gibt ein paar echt gute Bands und auch immer mehr jüngere Bands. Viele kennen sich untereinander durch gemeinsame Konzerte, was auch sehr wichtig ist um Ideen aus zu tauschen und gemeinsam Dinge auf die Beine zu stellen. Ich glaube wir können im Allgemeinen stolz auf die Kreativität der gesamten lux. Underground-Szene sein. 

Kommentiere bitte folgende Bands: -VINDSVAL: -BLACK CANDLE: -MICTLAN: -DREAMING IN RED: -FETUXION: -EMBRYONIC DEATH:

Ich will jetzt hier nicht auf die einzelnen Bands eingehen. Alle diese lux. Metal-Bands kenne ich und wir haben mit jeder von ihnen Gigs gespielt. Es sind teilweise sehr verschiedene Bands mit verschiedenen Persönlichkeiten, die ihnen eine Einzigartigkeit verleiht. Einige finde ich natürlich besser als Andere. Ich muss schon zugeben dass ich meiner Meinung nach eine der besten Metal-Bands aus Luxemburg, PAGAN LORN, vermisse (Ja, ich habe sie auch nicht vergessen, nur habe ich sie weggelassen, da sie sich ja mittlerweile aufgelöst haben, jedenfalls scheint da seit Jahren Funkstille zu herrschen - Tom). Ich glaube es ist eher deine Aufgabe als Schreiber die einzelnen Bands zu beurteilen.

Was mir hier auffällt, ist diese extremen Schwankungen in unserer Szene. Zeitweise gibt’s fast alle 2 Wochen ein Konzert, die dann auch gut besucht sind, was aber nie mehr als ein halbes oder ein Jahr anhält. Danach ist dann wieder für lange Zeit absolute Flaute angesagt. Außerdem vermisse ich mehr Gigs im Ösling ( = Norden des Landes, meine Heimat und wird vom Rest des Landes gern als absolutes Hinterland bezeichnet, dabei ist es viel schöner als der Süden, hähä...), sowie Auftritte ausländischer Bands. Man, es spielten mal KRISIUN, DYING FETUS, CRACK UP, VADER, MORBID ANGEL und andere hier! Wo bleiben die alle?

Metal ist eben Underground und viel Geld ist da nicht zu machen. Also bleibt es am Idealismus einiger weniger hängen um Gigs mit bekannteren Bands zu organisieren. Bands wie DYING FETUS, KRISIUN oder SOILWORK haben wir als DESDEMONIA damals nach Luxemburg geholt. So was ist aber auch sehr viel Arbeit und ist bei uns zeitlich auch nicht immer möglich. Es wäre wünschenswert, wenn jüngere Bands das gleiche versuchen würden. Ich gebe dir recht, dass zurzeit mehr passieren könnte, aber in den letzten Jahren ist das Angebot an kleineren Locations für Klub-gigs immer geringer geworden, was uns die Sache auch nicht gerade vereinfachet. Trotzdem gibt es Organisationen wie BURHUC und EMF die öfters versuchen Gigs auf die Beine zu stellen.

Ok, Themawechsel! Wie steht es um das Thema Medien bei Dir? Schaust Du Dir z.B. regelmäßig Nachrichten an? Ich persönlich tue das mittlerweile überhaupt nicht mehr und komme recht gut ohne TV und Radio aus. Ich habe es einfach satt, mir Lügen und Korruptheit ansehen zu müssen, keine Lust mehr, unwilligen Politikern zuzuhören und mir nie endende Kriege und Leiden anzusehen. Allein schon die Berichterstattung vom Irakkrieg oder vom 11. September ruft bei mir sofort Ekel und Verabscheuung hervor. Hast Du diese Manipulation nicht auch langsam satt?

Ich glaube diese Manipulation gibt es nicht erst seit dem 11. September, sie ist uns vielleicht nur etwas bewusster geworden. Was wiederum heißt, dass wir alle etwas kritischer geworden sind, also uns vielleicht nicht mehr so leicht manipulieren lassen. Ich denke, dass gerade dadurch einige Medien noch kritischer in ihrer Berichterstattung geworden sind. Klar muss man sich seine eigene Meinung bilden, aber das geht nur wenn man sich irgendwie informiert, sei es in der Zeitung, im Radio oder im Fernsehen. Es hängt eben davon ab, was man glaubt oder glauben will. Manipulation durch Medien gab es und wird es immer geben. Wichtiger als das Ablehnen von Medien ist einen kritischen Umgang mit Ihnen zu finden. Schlimmer als die politische Manipulation, die in unseren Demokratien doch geringer ist als in Übersee, finde ich die kommerzielle Manipulation durch das TV. Sei es in Casting- oder Talkshows, die Zuschauer werden regelrecht verarscht und für dumm verkauft, nur um schnelles Geld zu machen. Ich denke das ist schon eine Gefahr für unsere Gesellschaft. (Wer sich für dumm verkaufen lässt, ist selber schuld... – Tom)

Gibt es eine Band oder ein Album, welches so eine intensive Wirkung auf Dich hatte und hat, dass sie Dein Leben verändert hat?

Ich würde hier nicht sagen, dass eine bestimmte Band mein Leben verändert hat, sondern die Musik im Allgemeinen. Das Erlernen des Gitarrenspiels mit 14 hat schon einen Einfluss auf meine Denkweise (nicht nur in musikalischer, sondern auch in menschlicher Hinsicht) gehabt. Ich habe gelernt etwas emotionaler und kritischer zu denken. METALLICA war schon die Band die mir damals so richtig Lust gegeben hat Gitarre zu spielen und eine Band zu gründen.

Zum Schluss möchte ich noch Dein Kommentar zu zwei von Euren Tracks wissen. Es war eine wirklich geniale Idee, ,,Nosferatu’’ für Eure zweite CD nochmals zu verwenden. Wieso nicht schon bei ,,Same’’? Und dann noch Gratulation zur superben ,,Zu Arel op der Knippchen’’ Version. Wer zum Teufel hatte bloß die Idee dazu? Werdet ihr noch weitere traditionelle Volkslieder umdeathmetallen (geiles Wort, was?)? Ich denke da z.B. an ,,De Feierwon’’, ,,De Charely’’ oder vielleicht ja sogar ,,Zwou Bulle Mokka’’, haha... Oh, Mann, das wäre ja echt der Hammer. Und irgendwann in einigen Jahren könnt Ihr dann ein Gig nur mit Volksliedern vortragen, hahaha...

Nosferatu ist eines unserer ersten Lieder gewesen und muss so um 95 entstanden sein. Es hat uns immer auf den Konzerten begleitet und kam beim Publikum immer sehr gut an. Nach den Aufnahmen zum Tape sollte es eigentlich auch auf der „SAME“ erscheinen. Doch aus zeitlichen und finanziellen Gründen konnten wir das Lied damals nicht mehr im Studio fertig stellen. Die originalen 16-Spur-Basis-Tracks haben wir noch zu Hause rumliegen. Also war es klar für uns, dass es dieses Lied bei der nächsten Aufnahme endlich auf eine CD schaffen müsste. Die Änderungen am Lied waren minimal und doch harmoniert es mit den neuen Liedern von „PARALYZED“.

,,Zu Arel op der Knippchen’’ war unsere Idee. Ich weiß aber nicht genau, von welchem Bandmitglied der Anstoß kam. Der Radiosender RTL wollte einen Sampler produzieren, wo lux. Bands alte traditionelle Lieder in ihrem Stil covern. Als wir für eine Teilnahme gefragt wurden, sagten wir zu, da es immer interessant ist, neue Wege zu beschreiten und mit anderen Musikrichtungen auf einer CD in Kontakt zu kommen. Es gab uns vor allem auch die Möglichkeit mit einem größeren Publikum in Verbindung zu kommen. In den RTL-Charts konnte man unser „Arel op der Knippchen“ vor Britney Spears finden. Ha, Ha. Aber eigentlich war es eine sehr spontane und einmalige Sache.

Ok, genug geblödelt. Ich danke Dir auf jeden Fall für deine Bereitschaft für dieses Interview und hoffe bald mit neuem Material verwöhnt zu werden. Die letzten Worte gehören Dir!

Wir bedanken uns bei dir für deine Unterstützung und die interessanten Fragen, die die ganze Geschichte von DESDEMONIA betreffen. Wir machen auf jeden Fall weiter mit der Band und danken allen Fans und Menschen, die wir dadurch kennen gelernt haben und uns die Energie und Inspiration zur Musik geben. Ich hoffe, dass wir uns wieder auf einem Konzert sehen.

Interview by Tom für Nebelmond Zine # 2 (nebel-mond@gmx.net)

Discographie:

-Infinity´s Regard (Demotape, 1997)

-Same (CD, 1998)

-Paralyzed (CD, 2001)

NEBELMOND Magazine - 2003 - Album: SAME

1. january 2003

Wertung: 6/8

Nach verhältnismäßig kurzer Zeit nach dem Demo erschien die DESDEMONIA Debut CD mit dem etwas irritierenden Titel ,,Same’’. Tja, was war nach solch einem genialen Demo zu erwarten. Ich behaupte mal ganz frech, dass da doch etwas mehr drin gewesen wäre. Wo liegt das Problem? Nun, erstmal wurden vom Demo fünf ganze Songs wieder aufgenommen, somit bleiben nur noch 4 neue Tracks. Etwas blöd für die Leute die das Demo bereits besitzen. Andererseits kann ich aber gut verstehen, wenn eine Band ihre besten alten Tracks nochmals frisch im besseren Soundgewand einem größeren Publikum vorstellen will. Diesen Kritikpunkt nehme ich somit zurück, haha.. Leider ereichen die vier restlichen und neuen Tracks nicht das superbe Niveau der alten Kracher. Ausnahme ist vielleicht der Opener ,,Struggle’’, ein cooler Song! Nicht dass es schlechte Lieder wären, oder gar eine schwache Platte, nein, nein, ganz und gar nicht, aber sie sind halt nicht ganz so gut...Und dann wäre da noch die Produktion. Sie ist mit Sicherheit sehr viel professioneller als auf dem Demo, aber stellt mich nicht so recht zufrieden. Da fehlt irgendwas...zu klinisch. Es kann aber auch sein, dass das reine Geschmackssache ist.

Genug gemeckert! Schließlich haben wir es hier immer noch mit einer fabelhaften Death Metal Scheibe zu tun. Die dunkle, aggressive Atmosphäre vom Demo ereicht man aber nicht mehr, vielleicht gewollt? Ab und zu kommen mir auch alte DEATH Scheiben in den Sinn, aber es ist verdammt schwierig, DESDEMONIA mit anderen Combos zu vergleichen. Die Luxemburger haben sich mit dieser Scheibe sehr viel Mühe gegeben, das merkt man, und Wert auf Abwechslung gelegt. Der eingeschobene Flüstergesang und die klare Gitarren gefallen mit z.B. sehr gut, das sollte die Band beibehalten (hat sie ja auch getan). Abgesehen von den erwähnte Schwächen eine wirklich gute CD mit Killertracks wie ,,The Gate’’, ,,Horizon’’ oder das entgültig zur Bandhymne aufgestiegene ,,My Lord’’. (Tom)

Interview by NIKOS PARASTATIDIS

1. january 2003

DESDEMONIA DERIVES FROM THE ANCIENT GREEK WORD DEISIDAIMONIA, WHICH IS THE STATE OR THE FEELING SOMEONE HAS WHEN HE IS POSSESSED BY FEAR FOR UNKNOWM MYSTERIOUS FORCES...

1.GIVE US A BRIEF BAND HISTORY. WHO ARE DESDEMONIA?

DESDEMONIA was founded 1995 by Marc Dosser and Tom Michels. After a while Tom Dosser and Stefano di Angilis joined the band. From that moment on we've been playing concerts all around Europe, especially France, Belgium and Germany. Stefano left somewhere around 1998. After playing with different guitar players, Oli Scheek joined the band. That's the lineup we played major concerts with bands like: APOCALYPTICA (FIN), DYING FETUS (USA), KRISIUN (BRA), SOILWORK (SWE), DERANGED (SWE), MAYHEM(SWE), SOUL DEMISE (GER), MORTUARY (FRA), ANCIENT CEREMONY (GER), FLESHCRAWL (GER), FROZEN ILLUSION (GER), KARKADAN (GER), SACRALIS (GER), ENTHRONED (BEL), HADES, BLACK BLEEDING (BEL), MONASTERY (GER)

2.YOUR NAME IS GREEK. WHAT DO YOU KNOW ABOUT IT AND HOW DID YOU SELECT IT? 

Well, actually the idea for the name came from a font called Desdemona.we added an "i" and DESDEMONIA was born. Afterwards we realized that Desdemona was the lover of Othello in one of Shakespeare's story's and as you say, it seems to be Greek. Could you give me a hint? 

3.NOW, WITH ALL THOSE RELEASES IN DEATH METAL, WHAT DO YOU THINK IS THIS IN YOUR MUSIC THAT CAN MAKE YOU DISTINQUISH OF ALL THE OTHER BANDS?

Well, I think like always, u have to listen to DESDEMONIA to understand what it is all about. For the most part, we just concentrate on our music instead of just the looks. I mean, a decent presentation of the band is ok and welcome. But it shouldn't go to the point where music comes behind. Anyway, bands that just concentrate on that won't last long. I think our music is metal with a rocking feeling to it.the vocals are death-metal-like. The most important thing for us is not to put boundaries around our music, to stay open-minded. Everybody in the band listens to different kinds of music. The challenge is to incorporate feelings of other music styles in DESDEMONIA's music.

4.IF YOU REALISE ONE DAY THAT YOU LOST YOUR INSPIRATION, WOULD YOU STOP RELEASING ALBUMS OR WOULD YOU CONTINUE? HOW MUCH STRENGTH IS DEMANDED TO STOP COMPOSING?

If that should happen one day, I would certainly stop, because what I would be doing wouldn't be true anymore. We've been writing songs, because we are convinced of doing so.

5.WHICH GREAT BAND OF YOUR GENRE, YOU THINK THAT IS OVERVALUED? WHY?

I can't point on a specific band, but if you ask me, the hype on a lot of major black metal bands has been exaggerated. I mean, I'm not knocking it I myself listen to that kind of music. Anyway I think it needs more than just corpse paint and looking evil to write great music. But like every trend in the musicbuisness, it is already fading away. What pisses me off is that the music business is not focused on having interesting and original bands, but just those who fit the trend (which the business has created itself but which is not necessarily what the most people want).

6.TELL US A FEW THINGS FOR YOUR LATEST ALBUM. COMPARE IT WITH YOUR PREVIOUS ALBUMS/DEMOS.

Our latest album was released in 2001. It's called "paralyzed". I think it is different compared to our first recording "same" and our even older demo" infinity's regard". And still it has the same vibes. I think on our latest recording, we took that what's typical about DESDEMONIA a step further. I'm convinced that you can hear on this one that we have matured musically and personally. We took more time with the production and tried to achieve the best sound possible. What's great about this record, the compositions and the production is just like we wanted it at that point. So we are really happy with it.

7.WHAT ARE YOUR LYRICS TALKING ABOUT? DO YOU VOTE FOR FANTASY OR REAL LIFE SITUATIONS?

Mostly it is about real life situations, but exposed on a different level. One Exception makes the song "Zu Arel Op der Knippchen". It is a traditional Luxembourg song with lyric in our mother tongue: Luxembourgian. So I mean these lyrics tell about life in Luxembourg in former times.funnyJ

8.MANY METAL MUSICIANS ACCUSE POP STARS FOR THEIR LIFE STYLE. HOWEVER, WE SEE SUCH BEHAVIOURS IN THE METAL SCENE TOO(BANDS PAYING TO MAKE A COVER FOR SUCCESFUL MAGAZINE, HAVING A GOOD REVIEW, METAL LABELS PROMOTE SPECIFIC BANDS AND GENRES EACH EPOCH). IS IT MAYBE AFTER ALL THAT THE METAL INDUSTRY DOESN'T DIFFER FROM THE POP? WHICH ARE YOUR THOUGHTS ON THAT?

As already mentioned before, the both industries don't differ that much, it all happens just on a different level. The only things that differ are the looks. But businesswise nothing changes. Just let me add what I already told before: the music business is not focused on having interesting and original bands, but just those who fit the trend (which the business has created itself but which is not necessarily what the most people want). And that is not so different from the pop-industry. But we can be lucky that in our kind of music a lot of people are not just doing for the money but simply for the fun and that's what's most important.keep the fun in all that. 

9.WHAT'S THAT THING THAT MADE YOU STICK WITH THIS MUSIC WHEN YOU FIRST LISTENED TO IT? WHICH ARE THE NEGATIVE THINGS OF THIS MUSIC? 

When I was young, I had of course some friend who brought me to that music. But when looking back, it is the only music that was able to reach me emotionally at that time. This of course has changed nowadays, but still I think that it is the most intense music that I can think of and that I wanna play myself.

10.NOW, WHILE ANSWERING THESE QUESTIONS WHAT OTHER THOUGHTS DWELL IN YOUR MINDS?

That I have to work for my exams but instead I'm sitting on my computer answering you this interview J.So I already know what I'll be doing after this -)

11.IF YOU HAD THE ABILITY TO VISIT A PLACE BACK IN TIME, WHERE WOULD YOU LIKE TO GO?

I wouldn't want to go back anywhere I just try to cope with present times.

12.AFTER THE ELECTIONS IN FRANCE, WE SEE THAT THE FASCIST,RACIST IDEOLOGY RISES IN EUROPE. WHICH ARE YOUR THOUGHTS UPON THAT?

These kinds of ideologies sadly happen to be part of every society. The only thing one can do is to discuss about those issues and to get people, who would vote for racist parties, aware, how dangerous this is. What I remark, especially but not only in France, is that traditional politicians are just as guilty as anybody else. Instead of discussing the problems and solutions concerning multicultural societies - which all European countries are todayy- they're telling the people, in order to get voted, about traditional values that don't exist anymore. And then everybody is so constrained to see racist party coming up. Just for a thought: Luxembourg has about 46% foreigners living and working there and no racist party has ever been voted.So the wealth and living quality doesn't necessarily have something to do with the amount of foreign people living in a society. I think all national thoughts are already a step in the wrong direction.

13.IF YOU WEREN'T YOURSELF WHAT WOULD YOU LIKE TO BE?

I'm fine with myself J 

14.IF YOU HAD THE MONEY TO MAKE A GREAT VIDEO CLIP, WHAT WOULD YOU LIKE TO SHOW? HOW DO YOU IMAGINE IT?

We will probably release one in nearby time. For the most part we will show live footage because that is what our band is all about: playing live and having a good time

15.SEND A MESSAGE...THANK YOU!

I just wanna thank you for showing your interest on DESDEMONIA and doing such a great job in the underground. People like you make it worth to continue believing in this music.

Behind the Veil Zine - Greece - Album: PARALYZED

1. january 2003

DESDEMONIA - Paralyzed

Rating: *9/10

This is the second album from Desdemonia and as the title says, you will be paralyzed. What do they play? It's something between classic heavy metal riffing, thrash elements, swedish death metal with very brutal vocals reminding me the death metal scene from Florida. It's a very good album with a good production and it's a pitty that bands like this, don't have yet a contract. I advice you to listen to them and help the underground scene spread. Songs like "Spare Me",",Paralyzed", ",Nosferatu", ",Taken" and "Z.A.O.D.K", aren't composed every day. Give the chance to these nine gems to show themselves. They deserve it!

Christine "azriel" Parastatidou

NEBELMOND Magazine - 2003 - Paralyzed

1. january 2003

Wertung: 7,5/8

Hammer!!! Was für eine geile CD! Vergessen ist die etwas komische Produktion von ,,Same’’. Dieser Silberling hier knallt wie die Hölle, da platzt dir glatt das Trommelfell! Der Sound ist superfett und klar geworden, einfach unglaublich, und wir sprechen hier immer noch von einer Eigenproduktion ohne labeltechnische Unterstützung. Es ist ein Genuss ,,Paralysed’’ zu hören, besonders im Auto bei ordentlicher Lautstärke hat das Album seine intensivste Wirkung (auf mich jedenfalls).

Die CD enthält zwei Tracks, die ´nur´ gut sind (,,Taken’’ und ,,No Retreat’’), der Rest sind alles wahre Killer! Die Band gibt wieder mehr Gas, ohne jedoch zu blasten. Die Stücke gehen einfach nur voll nach vorne, und machen halt vor gar nichts. Du hast keine Chance, du wirst früher oder später einfach nicht mehr loskommen von ,,Paralyzed’’. DESDEMONIA haben es endlich geschafft alle ihre Songzutaten, nämlich Growls, Screams, Flüster/Hauchgesang, cleane Gitarren, powervolles Drumming und ihr Talent für Ohrwürmer zum einem Ganzen, einer richtigen Einheit zu formen. Herausgekommen ist eines der besten Death Metal Alben der letzten Jahre. Luxemburgs Szene kann wahrlich stolz auf diese Band sein.

Kauft euch diese CD, und lasst euch vom extrem groovigen Opener total mitreißen, oder vom Nachfolgestück, dessen Schlusspart ja wohl der Überhammer ist. 100 % bangerkompatibel. Geil auch die Soli (,,Behind’’) oder die Atmosphäre von ,,Spare Me’’. Und sogar ,,Nosferatu’’, einer der besten DESDEMONIA Track überhaupt, welcher, obwohl auf dem Demo drauf, nicht für ,,Same’’ neu eingespielt wurde, hat es auf ,,Paralyzed’’ nun also doch auf CD geschafft. Danke! Als Bonus gibt es dann noch ein uraltes luxemburgisches Sauflied, das hier wirklich jeder kennt, in eine lupenreine Death Metal Version gepackt. Ich kann euch sagen, wenn dieses Liedchen live gespielt wird, ist vor der Bühne immer die Hölle los.

Diese CD killt von vorne bis hinten und ist absolut Pflicht für jeden, der auch nur ansatzweise was mit Death Metal anfangen kann. (Tom)

Nagulzine (France) - DESDEMONIA « Paralyzed »

1. october 2002

C’est bien la première fois que je reçois un cd en provenance de Luxembourg : si ce skeud est représentatif de le scène metal Luxembourgeoise alors cette dernière est de qualité. « Paralyzed » s’aventure dans un Death à tendance thrash/heavy et par dessus tout mélodique, surplombé par une prod correcte. Desdemonia nous entraîne dans un Death-metal très typique et rentre-dedans au possible. Certains plans me rappelle un bon vieux Carcariass. Vraiment un tas de bonnes idées pour un album vraisemblablement fouillé. J’espère que ces quelques lignes suffiront à vous convaincre de vous procurez dès que possible ce « Paralyzed »….allez-y foncez ! ! ! !

[AUTEUR: PHIL] [Date: Octobre 2002]

Music Extreme Zine - Argentina - Album :Paralyzed

1. may 2002

DESDEMONIA - PARALYZED (Independent, 2001) 

Produced by Desdemonia 

Recorded at Prosecco Studios 

Artwork byM.Dosser and Oli Scheeck 

Tracks: 1- Intangible, 2- Take Your Time, 3- Behind, 4- Spare Me, 5- No Retreat, 6- Paralyzed, 7- Nosferatu, 8- Taken, 9- 2.A.0.D.K. 

Directly from Luxembourg comes Desdemonia. Their music is brutal death metal but it has many thrash and heavy metal touches in the riffs (there are parts in which they use wah wah in the guitars, like on "Intangible"). The riffs go beyond what one is expecting and when you wait them to accelerate they surprise with a melody or guitar phrase. The drummer is killer and has a lot of skills with the double bass (using some difficult patterns in many of the tracks). There are also some rock elements like on the beginning of "Behind" and there interesting clean guitar parts . Can we call this style progressive brutal death metal? Why not? I think that it fits this music perfectly, because it has many interesting parts that go beyond the style and explore new boundaries. Favorite tracks: "Intangible", "Take Your Time" and "Nosferatu". 

Beyond Zine - Belgium - Album: Paralyzed

1. april 2002

Style: Death Metal 

Format: self produced CD 

Lenght: 39'24" 

Country: Luxemburg 

Contact: Desdemonia c/o Dosser Bros, 1 rue Im Gehr, 7357 Helmdange, Luxemburg. 

Desdemonia comes to us from Luxemburg… but small country doesn't necessarily add up to small band. "Paralysed", the second album of the Death Metal quatuor, is there to prove this for it's alive and kicking. The only small thing one could hold against it is that it lacks some catchiness, despite the load of good ideas and original plans it holds. Globally, the final result is a very clean one and some study and preparation obviously went into that. As far as I'm concerned, I particularly like the calmer, more atmospheric parts where you can clearly tell that the band appreciates variation. The transitions are subtle, a criterion that I dearly value. Some clean parts (instrumentals, often) bring me back to spheres only mythical bands like Anacrusis are able to create. Tom Dosser (bassist and singer of the band) is shouldered by his brother Marc (guitar). Together, they make a nice guttural duo, avoiding useless bombast that would risk denaturing the compositions. Next to the eight songs, the CD also features a surprising Metal version of "Zu Arel Op Der Knippchen”" Enough there to dance all night drinking pint after pint.

Skeletons of Society - France - Album: Paralyzed

1. march 2002

Desdemonia : Paralyzed (Autoproduction, 2001, 39'26) 

Production : Bonne 

Création : Heavy-Thrash. 

Track List : Intangible Take Your Time, Behind, Spare Me, No Retreat ,Paralyzed ,Nosferatu, Taken, Z.A.O.D.K. 

Musicalement parlant Desdemonia me fait penser à du Heavy, mais la voix du chanteur est plutôt orientée vers le Death, ce qui produit un effet assez particulier. Cependant l'écoute de Paralyzed est très agréable, car ce groupe maitrise parfaitement son répertoire et propose des titres diversifiés et assez complexes, l'écoute de Behind par exemple et de ce mélange Heavy et Black est très convaincante, le tout agrémenté d'un superbe solo de guitare ! De même pour No Retreat et Taken qui saura vous convaincre avec ce mélange des genres savamment dosé, à savoir des rythmes Heavy, Death, et ces voix Death et Black. Au final, un CD intéressant, assez éclectique qui devrait ravir les fans de Metal tout horizon. 

Discographie : Infinity's Regard (1997) Same (1998) Paralyzed (2001)

Vae Solis Magazine - Russia - Album:PARALYZED

1. march 2002

Self-released/ rating : 5,5/6

Death Metal band from Luxembourg ? Must be something outstanding, mustn't it ? Unfortunality, most often the more you expect the less you get. Especially when it comes to the variety of metal acts emerging from formely relatively unknown or yet undiscovered countries, unknown and undiscovered in terms of metal scene. Well, now prepare yourself ! No, better sit down. Yeah, that's better. Let me say that this WAS NOT a disappointment. Not at all. Self-released CD assaulting you with finest death metal with an own face and nearly shockind diversity. I bet you didn't expect things turn out this way. But they did. DESDEMONIA chaps don't limit themselves within the bounds of death metal, as one and only style worth a thousand years worship, no, they turn it into a huge melting pot adding some core, black and trash metal elements, and surprise or not, Paralyzed strikes as incredibly refreshing and catchy effort in the end. And nowadays, when each single genres which had been actually let be a genre, is slowly but inevitably stagnating, sucking blood of it's own veins, DESDEMONIA's challenge seems to be even more exciting than it could ever possibly be. A MUST.

Kai Stahlhammar

VAMPIRE-MAGAZINE - USA - Album: Paralyzed

1. march 2002

DESDEMONIA/Paralyzed (39 :26)

Self-financed

Another band that releases it's album on it's own. Desdemonia hail from Luxembourg, a small country near to Belgium and Holland. They've released one demo and their debut albun so far. On their second record they offer us 9 tracks of death metal with some trash and black influences . Not the technical stuff like the US death metal and also not the simple stuff like Six Feet Under but somewhere in between. In the fast parts they often remind me the old Krabathor stuff, catchy shit. But Desdemonia also uses acoustic parts and other melodic parts in several songs which sounds really cool. It's quite difficult to compare them to other bands so they have their own sound. The last song is a traditional song and judging from the lyrics it's a drinking hymn, cheerz ! Yeah, a pretty cool release, death-freaks won't be disappointed by this album.

Deafness Zine- Belgium - Album: Paralyzed

1. january 2002

Desdemonia reviennent en force avec cet album tant attendu. Paralyzed est un album beaucoup plus rythmé que leur précédent. Mais ils ont gardé la pêche d'antan, les paroles sont beaucoup plus profondes. Le titre que nous avons choisi est surprenant, car on pourrait croire à une blague, mais ce titre n'est que pure merveille du Death. Même les amateurs de musiques brutales ne peuvent rester indifférents à cet album qui continue la tradition de Desdemonia, du Death Metal mélodique et trashy à certains moments.

Still Online issue 34 - Belgium - Album:PARALYZED

1. january 2002

Desdemonia (L) // cd: Paralized

This a release that must be heard a lot of times to feel all the things in the music. I was also a bit surprised when I heard this because I know this band as a very entusiastic, catchy and melodic band deathmetal band with a lot of brutal touches. The cd is less melodic but even brutal as live on stage but without the extremely entusiasm they show on stage. Also this cd is less melodic than the first one. The sound is darker, with a lot of melodic repetetive parts, deep grunts and some screams and long instrumental passages. As in the first cd they used also some special effects in their guitar sound. The band shows also a own personality in this midtempo played melodic deathmetal with a combination of brutal and calm parts. For sure it is a band that have lack on the trends and is doing it's own thing. 

After 20 times of listening I have still the feeling that I didn't hear everything they put in the music. Check it out if you are looking for non trendy deathmetal. Desdemonia (contact@desdemonia.net)

Pull the chain Magazine - Belgium - Album: Paralyzed

1. january 2002

DESDEMONIA: "Paralyzed" - Self produced

There is no doubt, if you like trash - death metal combination, you will dig this one. I was already quite impressed with the band's energy on stage. DESDEMONIA is above all, a live act with a huge and contageous dose of energy. Those four natives from Luxembourg must feature amongst the the coolest musicians of the whole european scene. On the musical ground, DESDEMONIA incorporates elements of trash and core music(s) within the traditional death metal borders. I don't often praise the virtues of syncopated brutal death metal, but this "Paralyzed" does really deserve your attention and your money. 

It's eventually quite difficult to compare the music of "Paralyzed" to other releases as they have their own sound and songwriting. Very good. -g-

Vae Solis Interview (Russia)

1. january 2002

DESDEMONIA isn't that unique moniker a death metal band could possibly fix upon, don't you think? Was such a name chosen on purpose, or on the contrary, came spontaneously?

- The name DESDEMONIA came up very spontanously. In fact it has no deeper signification, it is a fantasy name. We thougt that it sounded cool. It is a word that doesn't exist. We wanted a neutral name for the band and that people would ask questions about it.

Doesn't cliche often play first fiddle when it comes to death metal? What's your opinion on this subject, as well as on the phenomenon of cliche if generally speaking?

- I think that in the whole metal-scene clichees are often taken too serious. But all these cliches are often supported by magazines and of course the labels. If you play black metal, you have to paint your face in black and white, if you play "true metal", you have to look medieval. So the whole thing is also about trends. So even in the metal scene with all the small labels who want to do some money, originality doesn't count very often. So I think cliches can be found in every society with any kind of people.

I suppose, taking part in a death metal band being of Luxembourg's origin is pretty tough experience...

- There are some disadvantages: our country is very small (population: 400 000) and so there are not so many bands, but we try to help each other fo gigs. We don't have any labels. So we are one the the few bands playing gigs in foreign countries to get in touch with more people. Our advantage is that we all speak 4 languages which helps in communication. But sometimes people don't take us serious, if they hear that we are from Luxembourg. On the other hand it gives us an exotic touch.

If I'm not mistaken, "Paralyzed" doesn't appear as the first-ever recording by DESDEMONIA. What about enlightening us a bit concerning the former efforts of yours (as well as what you've achieved and attempted to achieve putting 'em out)? DESDEMONIA still is rather far from being a well-known act, y'know...

- Here in our country, we are one the most popular metal bands. Before "Paralyzed" we already did a demo-tape "Infinity's Regard" (1997) and a first album "Same"(1998). Because of this record and the new one we were able to play lot of gigs in Luxembourg, Germany, France and Belgium with some well-known acts like APOCALYPTICA, MAYHEM, DIE KRUPPS, OOMPH!, ENTHRONED, DISASTER, SOILWORK, KRISIUN, DYING FETUS, RYKER'S, FLESHCRAWL, DERANGED and many many more. We apeared with our album in a lot of magazines like Hard'n'Heavy, Hard rock mag, Rock Hard, Legacy and more. We also did a lot of radio-interviews like on the well-known radio21 and we even appeared on television.

Do you consider your music original enough?

- Due the fact that our music is always compared to very different bands, I think we have some kind of originality. I would even say, that there are some rock influences in our music. In the death metal scene there are hundreds of very talented bands sounding like CANNIBAL CORPSE for example. They just want to be as there idols.

Furthermore, what is originality to you?

- For us originality is to play and write songs we want without limitations and without trying to copy another band.

Looks like you had to put out "Paralyzed" on your own. Why?

- At that time we didn't have the right offer from a label. As we earned enough money from our first album, we recorded it on our own and could do what we wanted. Because of experience, we are able to do the same thing or even more like small labels.

By the way, I encountered dozens of more or less worthy death metal acts thus far, and what's a bit surprising, most of them seem to be fond of releasing their offerings independently. I somehow doubt if you can help me with figuring out what serves a principal reason in their / your case, however let's attempt to come up with an explanation anyway, ok?

- Nowadays the metal scene is especially underground. This means that there is a great number of small labels who want to get a part of the money. So very often they prefer to sign young bands which are fitting in the trends and the productions are sometimes very bad and cheap. But they don't care because of the image and some advertising they are able to sell 1000 copies and get there money. So a lot of bands prefer to work alone, because the result is often better when you have the control on your work. It's nearly impossible to earn your living by playing this kind of music.

Consider it weird or not, but I'm always checking out thanks lists attached to the CDs I'm kindly submitted. And judging by the one "Paralyzed" comes with (featuring both MAYHEM and DIE KRUPPS, ENTHRONED and OOMPH!), I guess supposing that all in DESDEMONIA are pretty open-minded, would be correct...

- It's true, that we all listen to a lot of different music but all kinds of metal being our main interest. As i said we are some influenced from other styles, but we try to use them in adeath metal interpretation. All these bands you mentioned we played with and we like to play gigs with different bands. You can reach other people who would never come to a gig of us. But then when they see us they sometimes enjoy and get more familiar with this style.

Hey, haven't we broached musical matters yet?? Well, I believe it's time to rectify the mistakes I've made. "Paralyzed" was quite excellently executed, wasn't it? Obviously, yes. Therefore, let me wonder if we could "blame" it on German studio? I hardly believe that you have recording places of this kind in Luxembourg...

- There is a very good recording studio in Luxembourg, but it is not very much in metal music and because it's the only one, the prices are very high.

Unfortunately, just like in case with many other modern day metal acts, "Paralyzed" drum tracks aren't exactly live... "Triggers + sequencer = most excellent outcome"... is this what you were guided by?

- You are right, we used triggers. We used them especially on the bassdrums but with a mix of acoustic bassdrums. I think triggers can help a lot to get a good sound with a lot of power in this kind of music. But a lot of people are not used to work with them and don't understand what it can bring for a good album and for live-use too. So we had some problems in the studio, but after some hard work, we were happy with this outcome.

Who came up with an idea to cover "Zu Arel Op Der Knippchen", formerly a traditional song?

- Actually, RTL the biggest commercial Luxembourgian-speaking Radiostation was planning to release a sampler-cd containing covers from old traditional songs with Luxembourgian lyrics. Different bands coming from different musicstyles had to play these songs in their own way. We too were asked to participate. I don't think they knew what musicstyle we were in. So they were a little bit surprised when it came out. But it did so well that we were the first metal band ever to reach the Top 20 of RTL Radio. When we later released "Paralyzed", we thought that, because it fitted absolutely with all the other songs, it would be great to throw it in as a bonus track. It is the first DESDEMONIA-song which is completely sung in our mothertongue, Luxembourgian.

Haven't you ever had hard times promoting "Paralyzed", taking into account the fact it was you who had to take care of every single thing?

- Well, you know, of course doing a record like that is sometimes nerve wrecking. It takes an awful lot of your time and sweat to organize the recordings and to do the promotion work. But as we did pretty well with our first release "same" we got in touch with a lot of different distributions and labels all over the world and we can use them now for our new release as well. They know what we do. But for us, the most important thing is playing live, and that's what we've been doing for the last years more than any other Luxembourgian metal band.

By the way, regarding promotion... It strikes as DESDEMONIA is doubtlessly active live act... correct? Where do you reckon gigs to, a realm of pleasure, or more of promotional department?

- As said previously, playing live is the most important for us. There you can get the energy from the people. It's a very good feeling, if you see people sing along our songs. All the motivation comes from playing live.

You have answered lotsa interviews, haven't you? Can you recall most entertaining as well as most stupid one?

- There was one interview on a small Belgium's radiostation which was very cool and very funny. At the end we were all laughing, even the speaker and it was a live show. There are often some stupid questions from people who are not in this kind of music, like if we were satanists (bullshit!)

Lastly, here's a place for you to speak about:

a) merchandise

- Lately we did some 2-side / 2-coulors printed T-shirts about our new album "Paralyzed" which can be ordered on our homepage. There can also be ordered our pevious releases and some sampler DESDEMONIA took part on.

b) upcoming fests and gigs you're going to take part in

- After playing a lot of gigs by the end of 2001, we took a little break because of our studies. But for February and Spring 2002 we already got some gigs. One will be in Germany in the Pressewerk, others will follow.

c) future plans (Spring 2002)

- Our plan is to play some gigs this year, but also writing new songs. If this will happen we will record some songs as an EP this Summer.

... and finally, few conclusive words...

- First I want to thank you for your interest in our band and also all the people who supported us for the last years by listening and enjoying our music. Maybe we gonna see you next time on the road. 

DESDEMONIA contact -

Email: contact@desdemonia.net

RNG (Rock'N'Gaume) 'Zine - Belgium - Album: Paralyzed

1. december 2001

DESDEMONIA/Paralyzed

Nouvelle plaque des rois du death-metal luxembourgeois. Toujours plus fort, toujours plus puissant, toujours plus dévastateur ! Desdemonia ne vous laisse pas le choix : vous succombez ou vous êtes renversépar un rouleau compresseur !

LEGACY Magazine Germany - Album : Paralyzed

1. november 2001

Rating: 12/15 points

DESDEMONIA/Paralyzed

DESDEMONIA scheinen im todesmetallischen Underground schon lange keine Unbekannten mehr zu sein, zumindest erweckt die fette Pressemappe diesen Eindruck, welche dem zweiten CD-Demo der Band beiliegt. Vom Spielerischen her, und auch vom Stadium des Songwrittings haben sie diesen Status auch verdient, denn die Jungs haben es geschafft, einen eigenen, manchmal ein wenig vertrackten, weil noch eine Spur zu unausgegorenen Stil zu entwickeln, der heftige Musik auf hohem Niveau präsentiert. 

DESDEMONIAs Songs vereinen Progressivität und Härte und tendieren musikalisch in Richtung Death zu « Spiritual Healing »-Zeiten. Es ist unglaubich, wie vielschichtig die Songs der Luxemburger aufgebaut sind. Jeder song bietet eine gelungene Synthese aus Melodiw un Härte, aus Ruhe und Wut. Was weiterhin positiv auffaällt, ist der geile Growl-Gesang, der durch vereinzelte schwarzmetallische Schreie aufgelockert wird und schier unglaubliche Abwechslungsreichtum in den Songs der Band. Der einzige Fehler ist, dass die Kombo gelegentlich zu viel auf einmal erreichen will und dadurch etwas an Energie, Kraft und Power einbüsst. Ohne diese « Bremse » wäre dieses eh schon ultra-geile Werk wohl nahezu perfekt. Intelligenter Death Metal, den ihr unbedingt mal anschecken solltet. 

Endlich mal eine Band, die in bewährter Stilistik etwas Neues und Originelles schafft. Ich glaube, da ist klammheimlich eine kleine Sensation im Underground gewachsen, die wahrscheinlich spätestens mit ihrem übernächsten Album die Szene von hinten aufrollen wird. Geil ! 

(Olaf Brinkmann)

12 Punkte

HARD ROCK Mag - France - Album:PARALYZED

1. september 2001

DESDEMONIA/Paralyzed

CD 9 titres (39'24)

Musique : 5/6

Genre : death-metal

Production : 5/6

Nos amis Luxembourgeois ne sont pas bien nombreux, mais ils ont la chance de compter un très bon groupe de death (oui, je sais, il y a aussi Pagan Lord). C'est déjà ça de pris ! Deuxième CD autoproduit por Desdemonia qui cartonne déjà en Allemagne et au Bénélux. A en juger par le nombre de concert en ouverture de groupes prestigieux (Die Krupps, Oomph !, Rykers, Dying Fetus, Krisiun, Soilwork, Enthroned, Mayhem, etc.), il y a fort à parier que vous avez déjà croisé Desdemonia lors de vos virées nocturnes. 

Si ce n'est pas le cas, vous pouvez vous procurer Paralyzed les oreilles fermées, c'est du tout bon.

G.U.C. (German Underground Crossection) Magazine - Germany - Album: Paralyzed

1. february 2001

DESDEMONIA/Paralyzed

Eigenproduktion

Den Luxemburgern ist mit ihrem Zweitwerk ohne Frage ein verdammt starkes Album gelungen und lässt den Vorgänger locker in der Ecke stehen. Die Marschroute heisst nach wie vor Death Metal, nur dass dieser heuer um Längen abwechslungsreicher, frischer und ausgereifter klingt. Desdemonia scheuen nicht, kräftig auf das Gaspedal zu treten, fallen aber gerne auch in den Midtempobereich zurück. Hier und da klingt es mal etwas schwedisch, aber ansonsten sehr eigenständig, interessant auch dass hier der Bass öfter mal in den Vordergrund tritt und die Möglichkeit hat, schöne übergänge zu zaubern. Ist schon beachtlich, was der Vierer in den letzten 3 Jahren für eine Weiterentwicklung durchgemacht hat. Überzeugt euch auf beiliegender Compilation mit dem Track BEHIND und bestellt anschliessend den Silberling für DM 25 incl. Porto bei Marc Dosser, 1,rue im Gehr L-7357 Helmdange/Luxemburg.

Rüdiger

Deafness Interview

1. january 2001

Desdemonia, c'est un groupe qui nous envahi. Provenant de Luxembourg, où les groupes ont apparement beaucoup de mal à se développer. Mais ça ne les concerne pas. Après avoir joué avec Dying Fetus, Soilwork, Krisiun, Deranged, Mayhem, Enthroned, et autres kings du Metal, ils ne se prennent pas la tête et aiment jouer par chez nous, que ce soient même dans de petits concerts. Maintenant ils arrivent en force avec "Paralyzed", leur nouvel album auto-produit. Les Arlonais ont eu la chance d'être les premiers à se le procurer lors de la Deafness Death Metal Night du 11 mai 2001.

Des fois on se demande si vous ne jouez pas autant en Belgique qu'à Luwembourg. Qu'est-ce qui vous pousse à jouer par chez nous? (Marc) : On nous demande souvent pour jouer en Belgique.L'ambiance est bonne et les gens bougent vraiment. Mais il n'y a pas de grande différence entre la Belgique et le Grand-Duché, seulement la taille du pays (rires)

(Tom) : Le public belge est vraiment très bien, il y a une bonne ambiance, les bières sont bonnes ainsi que les frites au fromage (rires).On aime bien y aller parce qu'on a toujours été bien accueillis et les gens aiment bien faire la fête. Sur "Paralyzed" figure le titre "Nosferatu" figurant sur votre première cassette démo "Infinity's". A la première interview dans l'émission de Deafness, vous avez dit "on va remasteriser deux ou trois morceaux de notre première demo…". Pourquoi vous nous avez menti? (Marc) : On trouvait que Nosferatu collait bien avec les autres chansons de l'album et donc qu'il méritait d'y figurer.On ne voulait pas mettre plus d'un titre parce qu'on n'aime pas trop revenir sur notre passé. 

Vous n'aimez plus vos anciens titres?

(Marc) : Non, on joue encore d'autres chansons mais celle-là colle mieux avec les titres de Paralyzed.

(Tom) : C'est une chanson qu'on joue encore beaucoup en concert. C'est un titre qui est d'actualité. Donc on s'est dit pourquoi ne pas la mettre sur un CD qui a une qualité supérieur à la démo enregistrée dans notre garage. "Nosferatu" sonnait déjà bien sur la démo et maintenant elle donne beaucoup mieux.

La pochette de Paralyzed nous intrigue un peu. Qu'est-ce qu'elle représente exactement?

(Marc) : C'est le but de cette pochette : intriguer ! Elle a été faite sur notre ordinateur. Elle est fantaisiste. Chacun imagine ce qu'il veut. Je trouve toujours amusant que le gens me disent "Ah, c'est un schtroumpf écrasé !". J'aime mieux ça qu'une pochette classique avec du sang, des têtes de mort , bref, tous les clichés.

Il est courant maintenant pour un groupe Metal de faire des albums concepts. Paralyzed en est-il un?

(Marc) : Pas du tout. Il n'y a aucun concept pour les textes. Ils sont tous différents. La musique a un style particulier mais on ne peut pas non plus appeler ça un concept, comme pour raconter une histoire. Les paroles ont l'air d'être très personnelles. Qui "crit les textes? (Marc) : Certains sont de moi et les autres sont de Tom. C'est vrai que ce sont des textes très personnels. Ce n'est pas que je veux donner des conseils, mais je parle de ma propre expérience, celle que tout le monde a.

(Tommy) : C'est une psychothérapie pour gens pauvres… (rires)

Pourquoi avez-vous repris le texte "Zu Arel Op Der Knipchen", titre du folklore arlonais? (Marc) : Tout a commencé par un projet au Luxembourg de faire un CD avec d'anciennes chansons luxembourgeoises joués par des groupes autochtones qui resteraient dans leur style. Nous avons répondu oui, mais on ne savait pas quelle chanson prendre. On trouvait "Zu Arel Op Der Knipchen" bien marrant et elle allait bien pour la jouer en version Death Metal. Pagan Lord a également participé au CD et c'était marrant.

(Tom) : C'était un projet organisé par RTL. Ils ont donc passé plusieurs fois le morceau à l'antenne. On approuve ce système parce qu'on montre qu'il y a d'autres musiques à Luxembourg que celles qui passent sur les grandes radios.

(Tommy) : En plus, on figurait dans le top 30 luxembourgeois, devant Britney Spears ! Madonna aussi était derrière nous ! Et pourtant, elle ne joue pas du Death…

(Tom) : C'est pour ça qu'elle était derrière nous !

(Tommy) : Ca nous a fait de la pub.

(Tom) : Ce qui est marrant, c'est qu'on joue ce titre aussi à Arlon. J'ai compris que c'était une chanson arlonaise qui est traditionnelle à Luxembourg. Les gens d'Arlon connaissent au moins la mélodie. C'est amusant.

Qu'est-ce qui vous rend fier de jouer dans Desdemonia?

(Marc) : C'est de jouer la musique qu'on aime, même si seulement quelques personnes l'apprécient. C'est un peu le cas de tous les musiciens.

(Tommy) : C'est quoi cette question à deux francs?

(Tom) : Demande-moi ça un autre jour…

DAS SYNDIKAT - Germany - Album: Same

1. february 1999

DESDEMONIA -"Same" CD (Maple Leaf)

DESDEMONIA ist eine der wenigen Metal Bands aus dem kleinen Luxemburg. Verschrieben hat man sich dem "wahren aber zeitgemäßen' Death Metal. Nach vielen Auftritten (unter anderem mit DIE KRUPPS, RYKER'S und APOCALYPTICA) liegt nan die erste CD vor. Schlicht" Same " betitelt ist das Album eine erholsam frische Reise in das Reich der tiefen Töne. Unprätentiös wird hartes Todesblei mit gothichaften Akkustikpassagen und melodischen Soli vermengt. Daß die ein oder andere Stelle auch mal bekannt vorkommt ist ja heutzutage üblich. Könnte noch wirklich was draus werden, aus den Jungs. (Macky)

UNITED FORCES - Germany - Album: Same

1. february 1999

DESDEMONIA/same

Eigenproduktion 87%

Wow, es überrascht mich doch immer wieder, was hier in der Gegend so alles an Metal abgeht. Diese Death-Combo aus Luxemburg (liegt ja direkt um die Ecke) besticht durch ein mitreissendes Songwriting und abwechslungsreiche Songstrukturen, die die Sache nie langweilig werden lassen. Auffallend ist die ungewöhnliche, aber sehr gelungene Kombination aus groovig, originellen Melodien & Gitarrengefrickel und tiefen, dunklen Grunt-Vocals, die hin und wieder auch in geniales tiefes Gekreische übergehen. Eben genau die Mucke, die bei Live-Gigs automatisch für jede Menge Action bei den Fans. sorgen müsste. Kein hundsgewöhnlicher Death Metal, zumal noch einige Trash-Anleihen rauszuhören sind, was der Sache vielleicht noch mehr Druck gibt. Bei einigen Gitarrenriffs habe ich das Gefühl, als ob da vielleicht doch mal ein Blick zu Chuck's Gefrickel geworfen wurde (hört euch mal Embraced an...). Das soll aber auf keinen Fall heißen, dass man Desdemonia irgendwie mit Death vergleichen könnte (absolut nicht!), abgesehen davon sind Death sowieso unerreichbar... "My Lord" ist der Kracher schlechthin. Obwohl eigentlich recht simpel aufgebaut und eher im Midtempo spielend, kommt das Ganze doch sehr groovig rüber, wobei jede Menge evil-Power freigesetzt wird. Death Metal der Spitzenklasse. Damit das Review nicht allzu kurz wird möchte ich aber auch noch ein bißchen negative Kritik loswerden. Zwar mangelt es bei Desdemonia nicht unbedingt an Tempiwechseln und speedigeren Parts, aber manchmal würde ich mir doch noch etwas mehr Geschwindigkeit wünschen, um die Sache noch krachender rüberzubringen. Das Zeugx ist wirklich saugut, aber trotzdem vermisse ich noch ein bißchen den letzten Kick und das knallende Etwas (alle die jetzt denken, daß ich mir in diesem Review selbst widerspreche, kann ich beruhigen: ich weiß was ich schreibe!). okay, bevor Kai mir wegen dieser endlos Kritik den Kopf abreißt, komme ich lieber zum Ende : Dieses 9-Track-Debut mit einer Spielzeit von immerhin 43 min. ist ein absoluter Pflichtkauf.

87 % (Blackwilch)

RockHard - DESDEMONIA/Same

1. january 1999

Eine Band, die den Balanceakt zwischen Black-, Death- und Thrash Metal wagt: DESDEMONIA aus Luxemburg setzen sich mit ihrer Debüt-CD mal eben ganz locker zwischen alle Stühle. Gesanglich schwankt man zwischen tiefen Death-Grunts und aggressiven Black Metal-Vocals, während man sich musikalisch in erster Linie in thrashigeren Gefilden bewegt. Das größte Problem der zweifellos talentierten Musiker ist dabei, daß sie oftmals Gefahr laufen, sich ganz einfach in ihren Songs zu verzetteln. Es werden nämlich immer wieder melodische oder experimentelle Parts eingestreut die zwar sehr interessant klingen, für den normalen Banger aber nicht immer leicht nachvollziehbar sein dürften (Ein Riesenkompliment an die Intelligenz unserer Leser.Danke,Frank!-Red.). Außerdem geht Ihnen dadurch auch nicht selten eine Menge Druck verloren. Fazit: interessantes Album einer Band mit enorm viel Potential, aber für Proggies ganz sicher zu derbe und für Death- und Black Metal-Fans zu verspielt (Ein Hoch auf das Schubladendenken! - Red.). Kontakt: Wer sich daran nicht stört: Die CD gibt's für 25 Eier (inkl. Porto) bei folgender Adresse: Tom Dosser, 1 rue Im Gehr, 7357 Helmdange, Luxemburg. DR. FRANK STÖVER

HARD'N'HEAVY - France - Album: Same

1. october 1998

BORN KILLERS autoproductions et démos

DESDEMONIA Same

Marple Leaf Records

Voilà trois ans que les quatre Luxembourgeois de Desdemonia partagent leur passion commune pour le death-metal. Le groupe a déjà un parcours bien rempli : nombreux concerts, quelques festivals et une démo plutôt bien accueillie dans les sphères fanzinesques allemandes, belges et suisses. Desdemonia s'est donc décidé de passer à l'étape suivante : l'album. Il avoue un penchant certain pour le pur style metal dur sans concessions. Pourtant, pas question de jouer les yeux rivés sur le rêtrovisieur. Le grand professionnalisme de Desdemonia n'a d'égal que son improbable ouverture d'esprit Malgré tout, on sent le groupe partagé entre foncer dans la nouvelle tendance du brutal XXL ou rester dans son cocon, où il en connait toutes les règles sur les bouts des doigts. Si Same rassemble quelques titres de la démo susnommée, de nouvelles compositions apportent un semblant de réponse. En effet des morceaux comme «Same«, »Struggle» ou »Secret World » nouent avec subtilité des guitares mélodieuses, un rien distantes avec les rythmiques carrément secouées, tandis que les vocaux éructent des lyrics gutturaux à la manière de la majorité des groupes de death. Le décalage surprend à la première écoute mais on se range vite du côté de nos Luxembourgeois lorsque ceux-ci se font plus emportés, plus traditionnels oserons-nous dire.

DISAGREEMENT - Luxembourg - Album: SAME

1. january 1998

(tr) Was für ein Aufstieg! Vor ungefähr zwei Jahren gaben die vier Burschen ihr erstes Konzert im Vorprogramm von Dreams Of Nabid und Pagan Lorn und spielten meines Erachtens beide Bands locker an die Wand. Es folgte letztes Jahr ein vielversprechendes Demo, und jetzt eben die CD. Viel hat sich bei Desdemonia nicht geändert,fünf Songs vom Demo finden sich in aktualisierter Version auf der CD, dazu gibt es noch vier neue Stücke. Einerseits hätte man mehr neue Songs von Desdemonia erwarten können, andererseits aber wäre es eine Schande gewesen. Ubersongs wie 'Horizon' und 'My Lord' keine Chance auf CD zu geben. Doch kommen wir zur musikalischen Seite. Desdemonia sind z.Z. Luxemburgs einzige echte Death Metal Band (Betonung liegt auf Band, ansonsten wäre da noch Lifeless), da Pagan Lorn oder Dreamirig In Red auch (die einen mehr, die anderen weniger) mit Gothic-Einflüssen liebäugeln. In puncto Songwriting sind Desdemonia sowieso ungeschlagen: die neun Songs kommen alle locker, ungezwungen, und klingen dennoch nicht nach Schwedenschule oder Floridadeath. Wahrscheinlich liegt die Origialität der Band vor allem in den melodischen Gitarrenharmonien, denen ein sehr böser Gesang entgegensteht. Perfekt wäre die Scheibe nur noch durch eine etwas druckvollere Produktion im Drum-Bereich geworden, aber für eine Eigenproduktion ist das Resultat alles in allem sehr beachtlich. In den Ptattenläden kostet die CD 550 LUF.

LAMENTATION mag - Hungary - Album: Same

1. january 1998

DESDEMONIA/Same CD'98 (selfreleased)

Very impressive mid-paced Death metal with a touch of Black coming all the way from Luxembourg. They have a lot of good ideas, and actually they are able to write real songs. That's the point. S 15 goes to : Marc & Tom Dosser, 1,rue im Gehr, L-7357 Helmdange, Luxembourg

GUC (German Underground Crossection) Magazine - Germany - Album: SAME

1. january 1998

DESDEMONIA/Same CD

Eigenproduktion/Maple Leaf Records

Nach Near Death Experiment, Pagan Lorn und Lifeless sind DESDEMONIA die nächste Band aus Luxemburg die das Zeug dazu hat über ihre Landesgrenzen hinaus bekannter zu werden. Die Songs lassen sich eigentlich nicht richtig einordnen oder mit anderen acts vergleichen, aber Desdemonia bewegen sich zu 50% im schleppenden Death Metal Bereich und die anderen 50% tendieren von Midtempo Death Metal zu schnelleren Passagen hin. Technisch fallen die 9 songs recht passabel aus, wobei die Vocals variabler eingesetzt werden könnten und die Gitarren hin und wieder an norwegische Schrattelcombos erinnern. Allerdings ist letzteres eher die Ausnahme. « Desdemonia » und « My Lord » sind die zwei ausgereiftesten Songs auf vorliegender CD, die übrigens in Deutschland eingespielt wurde. Enttäuscht bin ich etwas von der zu laschen Produktion, wo ist hier der fette druckvolle Sound der den Songs noch einen aufgesetzt hätte ? Nichtsdestotrotz eine solide Veröfentlichung die es für DM 25 bei Tom Dosser, 1, rue im Gehr L-7357 Helmdange/Luxemburg zu erhalten gibt.

©2017 Desdemonia
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